Präzise Lärmprognose in zahlreichen Anwendungsbereichen

Ob TA Lärm oder DIN 18005 – IMMI unterstützt Sie bei jeglicher Fragestellung im Schallimmissionsschutz

In Abhängigkeit von der Lärmart und den gesetzlichen Vorgaben des Landes liegt der Berechnung das maßgebende Ausbreitungsmodell zu Grunde. Anwendungsbezogen werden Sie durch individuelle Programmfunktionen unterstützt. Neben der Schallausbreitung im Freien ermöglicht IMMI auch die Berechnung der Schallausbreitung in Räumen, einschließlich einer Funktion zur raumakustischen Auslegung nach DIN 18041 sowie der Ausbreitung von Luftschadstoffen.

IMMI können Sie einsetzen für die

  • Berechnung von Gewerbelärm
    IMMI unterstützt Sie bei jeglicher Fragestellung im Bereich Gewerbelärm – von der Berechnung eines neuen Discounters gemäß TA Lärm, der Beurteilung einer Sport- oder Freizeitanlage sowie bei der Berechnung und Bewertung von Baulärm.
     
  • Berechnung von Verkehrslärm
    IMMI ist bestens geeignet für die Berechnung von Verkehrslärm nach 16. BImSchV bzw. komfortabel einsetzbar in der Bauleitplanung nach DIN18005.
     
  • Berechnung von Lärm in Arbeitsräumen
    Das Indoor-Modul ist ideal geeignet zur Analyse der Lärmsituation in Fabrikhallen und zur Bestimmung der Schallausbreitung (SAK) nach VDI 3760. Berechnen und bewerten Sie ab sofort Ihre Lärmminderungsmaßnahmen in Hallen und an Arbeitsplätzen für Industrie- und Gewerbebetriebe mit IMMI.
     
  • Berechnung von Fluglärm
    Das Fluglärm-Modul von IMMI wurde speziell für die Anforderungen der Fluglärmprognose entwickelt. Die Software IMMI erfüllt die Anforderungen des Umweltbundesamtes an ein Programm zur Berechnung von Lärmschutzbereichen an Flugplätzen gemäß AzD/AzB 2008.
     
  • Lärmkartierung und Aktionsplanung
    IMMI ermöglicht eine präzise Lärmkartierung nach EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG für Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm, Industrielärm und Fluglärm.
     
  • Berechnung von Luftschadstoffen
    Mit dem Schadstoff-Modul in IMMI ist die Ausbreitungsberechnung von Gas, Staub und Geruch sowohl nach dem Partikel-Modell (TA Luft 2002/AUSTAL2000) als auch nach dem Gauß-Modell (TA Luft 1986) möglich.

IMMI zur Berechnung von Industrie- und Gewerbelärm

IMMI erleichtert die Umsetzung aller gängigen Richtlinien wie z. B. TA Lärm, DIN 18005, VDI 2571 und ISO 9613

So unterschiedlich die existierenden Gewerbe in unserer Welt, so vielfältig sind auch die Lärmquellen die daraus resultieren können. Haustechnische Anlagen, Parkplätze, Verladevorgänge, Industrieanlagen, Windenergieanlagen, Publikumsverkehr, Beschallung – die Liste kann beliebig erweitert werden.

Für fast alle Lärmquellen bietet IMMI unterstützende Funktionen und Werkzeuge, um Ihnen die Modellierung zu erleichtern. So erlaubt die Nutzeroberfläche auch dem unerfahrenen Anwender die Modellierung unterschiedlichster Lärmsituationen, von Fragen des Nachbarschaftslärms bis zur Erstellung von Lärmkatastern großer Industrieanlagen.

IMMI zur Berechnung von Straßen- und Schienenlärm

IMMI ist bestens geeignet für die Beurteilung von Verkehrslärm nach 16. BImSchV bzw. komfortabel einsetzbar in der Bauleitplanung nach DIN18005

Wohl keine Lärmart betrifft so viele Menschen wie der Verkehrslärm, allen voran der Straßenverkehrslärm. Die Ausdehnung der Lärmquellen und die Tatsache, dass die Richtwerte landesspezifisch im Schnitt 5 dB höher liegen als bei Gewerbelärm bedingt einen großen Wirkradius von Verkehrswegen.

Ob Straße, Schiene oder Wasserstraße, wir beherrschen alle Verkehrswege und das für nahezu alle länderspezifischen Regelwerke. Insbesondere bei der Neuplanung von Verkehrswegen kann IMMI seine Stärken zeigen: die schnelle Berechnung großflächiger Modelle, der Vergleich unterschiedlicher Varianten, die Eingabehilfen für die Emissionsansätze oder die automatisierte Höhenberechnung von Lärmschutzwänden – um nur einige Vorteile zu nennen.

IMMI zur Berechnung von Lärm in Arbeitsräumen

IMMI unterstützt in der Berechnung von Lärm am Arbeitsplatz nach VDI 3760 und in der Beurteilung der Raumakustik nach DIN 18041

Die physiologische und psychische Beeinträchtigung durch Lärm am Arbeitsplatz stellt eine der größten Ursachen für Berufserkrankungen dar. Umso wichtiger ist die gezielte Planung von Lärmminderungsmaßnahmen in der Planungsphase von Arbeitsräumen.

Hier unterstützt Sie unser Indoor Noise Modul, welches allen IMMI-Nutzern kostenfrei zur Verfügung steht. Als Zugabe zum geometrischen Schallausbreitungsmodell erhalten Sie ein einfach zu nutzendes Tool zur raumakustischen Auslegung auf Basis der DIN 18041. Das IMMI-Modul "Lärm in Arbeitsräumen" ist ideal geeignet zur Analyse der Lärmsituation in Fabrikhallen und zur Bestimmung der Schallausbreitung (SAK) nach VDI 3760.

IMMI zur Berechnung von Fluglärm

Das Fluglärm-Modul von IMMI wurde speziell für die Anforderungen der Fluglärmprognose entwickelt

Die Geräuschcharakteristik von Fluglärm bedingt kurze, jedoch hohe Pegelspitzen, die bei betroffenen Anwohnern im Wirkbereich von Flughäfen zu Schlafstörungen führen können. IMMI erfüllt die Anforderungen des Umweltbundesamtes an ein Programm zur Berechnung von Lärmschutzbereichen an Flugplätzen gemäß AzD/AzB 2008 sowie BUF.

Leistungsmerkmale des Fluglärm-Moduls

  • Unterstützung nationaler (AzB 2008, VBUF, DIN 45684-1, BUF) und europäischer (ECAC. CEAC. Doc. 29 2nd und Richtlinie EU 2015/996 (CNOSSOS-EU-Adaption)) Regelwerke
  • Berechnung der äquivalenten Dauerschallpegel für den Tag (LAeq, Tag) und die Nacht (LAeq, Nacht) sowie Berechnung des Häufigkeits-Maximalpegelkriteriums NAT (Lp, Schw) und der Aufwachhäufigkeit Nawr (DLR-Studie) an Immissionspunkten und im Raster
  •  Modellierung gemäß Datenerfassungssystem DES
  • Import/Export über QSI-Schnittstelle gemäß DIN 45687
  • Emissionsdatenbank aller Luftfahrzeugklassen (AzB 1975+1983+1999, DIN 45684-1, ECAC.CEAC Doc 29 3rd Edition, BUF) mit APU-Einsatz und Rollverkehr
  • Ermittlung der Tag-Schutzzonen 1 und 2 und der Nacht-Schutzzone nach dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm
  • Import und Auswertung von Radardaten (FANOMOS) sowie Immissionsberechnungen aus Radaraufzeichnungen

IMMI zur Lärmkartierung nach Richtlinie 2015/996 sowie nationalen Umsetzungen

Lärmkartierung, Betroffenenanalyse und Aktionsplanung

Im Rahmen städtebaulicher Planungsprozesse nimmt das Thema Lärmemissionen und -immissionen einen wichtigen Stellenwert ein. Für entsprechende Untersuchungen bietet IMMI verschiedenste Funktionalitäten: Import von GIS Datensätzen, segmentiertes Rechnen im Netzwerk, Anlegen von Rechenlisten zum Vergleich unterschiedlicher Varianten oder auch Betroffenenanalysen. Die wohl anspruchsvollste Aufgabenstellung ist hierbei die strategische Lärmkartierung nach EU-Richtlinie. IMMI wurde und wird in zahlreichen Projekten erfolgreich genutzt: sei es für eine Stadt wie Berlin, Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg oder mehrere Grafschaften in Großbritannien.

Lärmkartierung nach Richtlinie 2015/996 für Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm, Industrielärm und Fluglärm (CNOSSOS-EU)

  • In Deutschland nach Maßgabe der Anforderungen der Verordnung über die Lärmkartierung (34. BImSchV) in Verbindung mit § 47 BImSchG nach den aktuellen Berechnungsvorschriften BUB, BEB und BUF
  • EU-weit nach nationalen Regelwerken (Beispielsweise in Österreich mit ÖAL 28, RVS 04.02.11 und RVE 04.01.02)
  • Verfügbarkeit der bestehenden Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG

Die Berechnung von strategischen Lärmkarten für die Lärmindikatoren LDEN und LNight erfolgt in zehn Metern Schrittweite und in vier Metern Höhe für jede Lärmart getrennt. Die Betroffenenanalyse für die Auswertung der Belasteten gemäß 34. BImSchV erfolgt über die Berechnung von Fassadenpegeln. Die Leistungsmerkmale Multicore, segmentierte Berechnung und ACR – verteiltes Rechnen im Netz – zur Berechnung von Lärmkarten und Fassadenpegeln auf einer beliebigen Anzahl von Rechnern sorgen für kurze Rechenzeiten.

Leistungsstarke Funktionen für die Lärmkartierung unterstützen Sie bei der Durchführung Ihrer Projekte

  • Qualitätsgesichert durch Erfüllung der Testaufgaben gemäß Richtlinie (EU) 2015/996 (BUB, BUF und BEB)
  • Datenimport u.a. über: .OSM, XML, ArcGIS, QSI, DXF, ASCII
  • Unbegrenzte Anzahl an Hindernissen (Gebäude, Lärmschutzwände)
  • Unterstützung größter Geländemodelle sowie Vereinfachungsfunktionen
  • Eingabe der Gebäudenutzung (z. B. Wohnung, Schule, Kindergarten, Krankenhaus, unbewohnt), Anzahl der Stockwerke, Wohnungen, Bewohner
  • Automatisierte Berechnung im Netz
  • Zahlreiche Kontrollfunktionen zur Qualitätssicherung
  • Datenexport
  • Zahlreiche Berichts- und Auswertefunktionen: Erstellen von Konfliktplänen, Hotspot-Analyse, Differenzraster.

Lärmaktionsplanung

Mit der Lärmaktionsplanung haben Städte und Kommunen einen erheblichen Einfluss auf die Reduzierung des Straßenlärms. Im Rahmen der Lärmaktionsplanung ermitteln wir Belastungsschwerpunkte, erstellen Minderungskonzepte in enger Zusammenarbeit mit den Planungsgremien, weisen die Wirksamkeit von Maßnahmen nach, planen ruhige Gebiete und unterstützen bei der Berichterstattung an die EU.

IMMI zur Berechnung von Luftschadstoffen nach TA Luft

Mit dem Schadstoff-Modul können Sie die Ausbreitung von Gasen, Stäuben und Gerüchen berechnen

Die Qualität der Luft steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem menschlichen Wohlbefinden. Trotz positiver Trends kommt es bei einigen Luftschadstoffen wie z. B. NO2 und PM10 nach wie vor zu Überschreitungen der geltenden Grenzwerte zum Schutze der menschlichen Gesundheit. Umso wichtiger ist ein zuverlässiges Werkzeug zur Modellierung von Luftschadstoffverteilungen.

Hierfür stellt IMMI zwei Ausbreitungsmodelle zur Verfügung: ein einfaches Gaußmodell und das Langrange-Partikelmodell nach VDI 3945, Blatt 3, welches in Form der Referenzimplementierung des Umweltbundesamtes AUSTAL2000 vorliegt. Hiermit lässt sich eine Vielzahl immissionsschutzrechtlicher Aufgabenstellungen wie z. B. Staubausbreitung bei Bauschuttrecycling-Anlagen oder auch Geruchsimmissionsprognosen im Umfeld von Tierhaltungsanlagen durchführen.

Das IMMI Schadstoff-Modul bietet Ihnen folgende Optionen:

I. Berechnungen mit dem Partikel-Modell gemäß TA Luft 2002 (AUSTAL2000 bzw. AUSTAL2000G)

Mit dem IMMI-Luftschadstoffmodul (Elementbibliothek VDI 3945 Bl. 3) können Sie Berechnungen gemäß TA Luft 2002 sowie gemäß der EG-Luftqualitätsrahmenrichtlinie durchführen. Die Berechnung erfolgt im Rechenkern AUSTAL2000, der vom Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt wird.

  • Berechnung erfolgt neben AUSTAL2000 gemäß AUSTAL2000G für Gerüche und AUSTAL2000N für die Berechnung der nassen Deposition
  • Berechnung von insgesamt 63 Schadstoffen – Gase, Stäube und Gerüche
  • Datenbanken zur Verwaltung der Meteorologiedaten – Jahresstatistiken und Zeitreihen
  • Schnelle Berechnung via Multicore und geschachtelten Rechennetzen
  • Grafische und tabellarische Ausgabe der Ergebnisse

II. Berechnungen mit dem Gauß-Fahnenmodell gemäß TA Luft 1986 und ÖNORM M 9440

Die Berechnung von Luftschadstoffen, Stäuben und Gerüchen gemäß TA Luft 1986 (Gauß-Fahnenmodell) ist in jedem Basis-Modul enthalten. Für den Einsatz in Österreich bieten wir Ihnen die Umsetzung der ÖNORM M 9440 an.

  • Überschlägige Berechnung mit den Gauß-Fahnenmodell durchführen
  • 51 frei definierbare Schadstoffe, z. B. NOx, SO2, NH3
  • Abgasfahnenüberhöhung für kalte und warme Abluft

Kontaktieren Sie mich gerne persönlich

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Ich unterstütze Sie gerne bei Fragen rund um die Funktionalitäten und Anwendungsbereiche von IMMI – vor dem Kauf, bei der Implementierung und in der täglichen Anwendung.

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Dipl.-Ing. (FH) Denise Müller